Mehr als 80% des weltweit gehandelten Tabaks werden in Ländern des Südens angebaut.
Tabak anbauende Familien sind bei GroßgrundbesitzerInnen oder direkt bei Tabakkonzernen hoch verschuldet. Sie arbeiten in Verhältnissen, die der Sklaverei ähneln und Kinderarbeit erfordern.
Die Bäuerinnen und Bauern sind durch den Pestizideinsatz und die giftige Tabakpflanze hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.
Für die Trocknung der grünen Tabakblätter werden große Flächen Naturwald abgeholzt. Die Wald- und Umweltzerstörung bedroht die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen.
Mehr Informationen finden Sie auf der Kampagnenwebseite.
Bildungsangebot zum Tabakanbau im Globalen Süden
Die Kampagne Rauchzeichen bietet Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ihre Materialien "Big Tobacco: Profits & Lies" an. Es stehen eine Ausstellung, eine DVD mit Dokumentarfilmen und eine Broschüre zur Verfügung.
Weitere Informationen gibt es unter:
Kampagne Rauchzeichen erklärt: Tabakkonzerne verschweigen in ihrer Werbung, dass die Produktion von Rohtabak im globalen Süden mit Ausbeutung, Kinderarbeit, hohen Gesundheitsrisiken und Umweltzerstörung einher geht.
Weitere Informationen unter:
September 2008: Bitte unterstützen Sie die Online-Petition der Kampagne
Rauchzeichen:
Petition an die malawische Regierung zur Einführung der Tenancy Labour Bill.
Mai/Juni
2008: Kampagne Rauchzeichen von BLUE 21
Bundesweite Vortragsreise mit Raphael Sandramu, Tobacco Tenants and Allied
Workers Union Malawi (TOTAWUM)