BLUE 21

Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung
Gneisenaustr. 2a,
10961 Berlin
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'Wehrhafter Westen'

Wie ein transatlantisches Partnerschaftsabkommen die unipolare Welt gegen China verteidigen soll

BLUE 21 Arbeitspapier

November 2006

Autor: Thomas Fritz

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Die Transatlantiker wittern Morgenluft. Immer zahlreicher werden ihre Vorstöße für einen Zusammenschluss Europas und Nordamerikas. Eine „transatlantische Freihandelszone“ wollen die einen, für einen „Atlantischen Wirtschaftsraum“ plädieren die anderen. Als Klammer diverser Etiketten schält sich die „Neue Transatlantische Wirtschaftspartnerschaft“ heraus. Der US-Kongress, das Europaparlament und die CDU treten bereits dafür ein. Beim euro-amerikanischen Gipfel im April 2007 soll sie womöglich auf den Weg gebracht werden.

Das Arbeitspapier der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung (BLUE 21) schildert Hintergründe und Folgen dieses weitreichenden Integrationsprojekts. In ihm reflektieren sich neue Bedrohungsszenarien wirtschaftlicher und militärischer Art: der Aufstieg Chinas, eine weltweite Rezession nach einem möglichen Dollarsturz sowie die im Irak-Krieg gereifte Erkenntnis, dass die USA ohne enge Bündnisse kein Garant globaler „Sicherheit“ sind. Nach Ansicht der Transatlantiker müsse ein gestärktes Westbündnis eine neue globale Lastenteilung durchsetzen. Zwei Ziele stehen dabei im Vordergrund: die Abwälzung eines großen Teils der ökonomischen Anpassung auf die Dritte Welt sowie die Aufrüstung Europas.

Inhalt

1. Freihandelszone oder ‚NATO der Wirtschaft'?

2. Stichwortgeber: Lobbys mit parlamentarischem Arm

3. Strategische Partnerschaft mit Seitensprung

4. Warum Europa die US-Armee finanziert

5. Crash-Test: harte oder weiche Landung des Dollars?

6. China, geh du voran!

7. Globale Lastenteilung und Krisenexport

8. Militärs im Verteilungskampf

9. Einmischung gefragt

10. Literatur

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